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  • Tanja Jähnig
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  • 01.01.2000

Medizin von A bis Z - Buchstabe I

 

IFMSA

IFMSA ist die Abkürzung für Federation of Medical Students´ Associations. Sie steht für die internationale Vereinigung medizinischer Studentenorganisationen. Rund 100 Organisationen gehören der IFMSA an. Im Zentrum dieser Organisation steht die Zusammenarbeit von Austauschprojekten, wie beispielsweise der internationale Famulanten- und Forschungsaustausch. Dadurch können sich Medizinstudenten in aller Welt über ihre Ideen sowie Erfahrungen austauschen.Permanente Arbeit leisten hierbei die Standing Committees, welche ein enormes Spektrum an Themenvielfalt bearbeiten. Sie beschäftigen sich unter anderem mit Fragen zur medizinischen Ausbildung, Gesundheitspolitik, Menschenrechte, Palliativmedizin oder sexueller Aufklärung.

IMPP

IMPP steht für „Institut für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen.“ Diesem Institut haben die Medizinstudenten die jährlichen Fragen der Staatexamina zu verdanken. Auf der Website des IMPPs kann man nicht nur nach dem Ende der Prüfungen die richtigen Ergebnisse, sondern auch den Gegenstandskatalog mit dem Wissensumfang der Examina einsehen. Leider werden nicht nur häufige Krankheitsbilder abgefragt. Das IMPP liebt auch Raritäten, die selbst altgedienten Medizinern selten unterkommen.

 

Internet

Das Internet bietet eine gute Möglichkeit sich grob in ein Thema einzulesen oder Raritäten zu finden, die man in gängigen Lehrbüchern nicht findet. Jedoch darf man dieser Recherchequelle nicht alles glauben. Gute Alternativen zu Suchmaschinen sind die Leitlinien der AWMF, UpToDate oder wer es ganz genau wissen will auch Pubmed.

 

Internationale medizinische Organisationen

Rund um den Erdball engagieren sich Ärzte in medizinischen Hilfsorganisationen, die die medizinische Grundversorgung bei Katastrophen, bewaffneten Konflikten und Notlagen gewährleisten. „Ärzte ohne Grenzen“ ist dabei wohl die bekannteste Organisation. Die Finanzierung erfolgt in der Regel über Spenden.

  

IPPNW

IPPNW ist eine Abkürzung, die für International Physicians for the Prevention of Nuclear War steht. Dies entspricht namentlich der deutschen Sektion Internationaler Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. Diese Organisation schließt sich aus Human-, Tier- und Zahnärzten wie Psychotherapeuten zusammen, die sich besonders für die Nuklearabrüstung von Waffen stark macht. Für diesen weltweit wertvollen Einsatz und die Aufklärungsarbeit, die sie in der Bevölkerung leisten, erhielt die IPPNW 1985 den Friedensnobelpreis. Etwa 8000 Mitglieder gehören der deutschen Sektion der IPPNW an. Damit ist sie die größte deutsche berufsbezogene Friedensorganisation. Weltweit umfasst die Organisation beinahe 150.000 Mitgliedern aus über 50 Nationen dieser Welt.

 

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