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  • Tanja Jähnig
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  • 01.01.2000

Medizin von A bis Z - Buchstabe S

Scheinfrei

Bei den meisten Studenten ist es nach 10 Semestern und unzähligen mündlichen und schriftlichen Prüfungen endlich soweit – sie sind scheinfrei. Die Bürde regelmäßiger Testate fällt wie ein schwerer Stein von ihnen ab und sie können sich auf den praktischen Teil des Studiums, das praktische Jahr, freuen. Allerdings haben zukünftige Studenten nun vor dem PJ wieder die schriftliche Prüfung des Staatsexamens zu absolvieren. Aber dann ist wirklich Schluss mit dem universitären Leben und es kann endlich losgehen mit dem "Arztwerden".

Semesterferien

Als Student hat man Ferien ähnlich wie in der Schulzeit, meist mehrere Wochen im Sommer und Winter. Das hört sich im ersten Moment nach sehr viel Freizeit an. Leider muss man diese freie Zeit jedoch häufig nutzen, um Famulaturen zu absolvieren oder sich auf (Wiederholungs-)Prüfungen vorzubereiten. Gerade im Sommer lassen sich aber auch mal im Freibad GK-Fragen kreuzen ohne dass man ein schlechtes Gewissen haben muss. Und manchmal muss man sich auch einfach mal Auszeiten gönnen, denn nur so kann man neue Hürden bezwingen.

Skillslab

Neben theoretischen Vorlesungen und Seminaren werden an den meisten Unis auch sogenannte Skillslabs angeboten. Dort hat man die Möglichkeit praktische Fertigkeiten zu erlernen und zu üben. Insbesondere in der Inneren, Chirurgie und Pädiatrie gibt es viel Spannendes zu entdecken. Dort darf man zum Beispiel an Modellen transurethrale und suprapubische Katheter legen, Magensonden schieben, Dummys reanimieren, orthopädische Untersuchungstechniken üben, an Schweinefüßen nähen und und und … Auch wenn sie nicht immer zu den Pflichtveranstaltungen gehören, lohnt sich ein Besuch meist trotzdem.

 

Stethoskop

Spätestens im klinischen Studienabschnitt wird man zwischen Untersuchungskursen, Blockpraktika und Famulaturen nicht darum herumkommen, sich ein Stethoskop zuzulegen. Es muss natürlich nicht die teuerste Profi-Kardiologen-Gold-Edition sein, mit einem ganz billigen hat man es jedoch auch schwer Herzgeräusche oder pathologische Lungenbefunde zu hören. Unter Ärzten und Studenten sind die Stethoskope von DocCheck und Littmann besonders beliebt, da sie für einen noch erschwinglichen Preis eine gute Qualität bieten. Für welches man sich schlussendlich entscheidet, ist eine Frage der persönlichen Vorliebe. Letztendlich ist auch nicht das "Hörrohr" entscheidend, sondern das, was zwischen den Oliven ist.

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