• Artikel
  • |
  • via medici
  • |
  • 10.07.2017

Plan zur Medizinstudienplatzvergabe

Die bvmd und der Medizinische Fakultätentag fordern einheitliche Zulassungsbedingungen zum Medizinstudium.

 

 

Die Bewerbung für ein Medizinstudium kann ziemlich kompliziert werden, denn die Zulassungskriterien sind nicht in jedem Bundesland gleich. Im Vordergrund steht die Abiturnote – Motivation oder soziale und kommunikative Kompetenzen werden nur selten gewichtet. Das will die Bundesvertretung der Medizinstudierenden (bvmd) ändern und hat gemeinsam mit dem Medizinischen Fakultätentag (MFT) einen Vorschlag für ein neues, bundesweit einheitliches Vergabeverfahren erarbeitet.  

Gefordert wird eine zentrale Auswahlstufe, die nach einem fairen Punktesystem funktioniert und bei der Stiftung für Hochschulzulassung angesiedelt ist.

Die Punkte sollen nach folgenden Kriterien verteilt werden:

 

  • Abiturnote, max. 40 Punkte (Das Notenspektrum soll linear auf der Punkteskala abgebildet werden.)

 

  • Studierfähigkeitstest, max. 40 Punkte (Der Test für Medizinische Studiengänge und der Hamburger Naturwissenschaftstest sollen weiterentwickelt werden.)

 

  • Berufspraktische Erfahrung, max. 10 Punkte (Erfahrung in einem medizinnahen Bereich oder ein staatlich anerkannter Freiwilligendienst sollen mit Punkten belohnt werden. Die Höchstzahl von 10
    Punkten sollte für eine Tätigkeit von 12 Monaten vergeben werden. Längere Zeiten
    sollten nicht berücksichtigt werden, um nicht in Konkurrenz mit anderen Ausbildungsberufen
    zu treten.)

 

  • Situational Judgement Test, max. 10 Punkte (Hier sollte insbesondere aufgaben- und kontextbezogenes Wissen und soziale Kompetenz getestet werden.)

 

Hier geht's zum Vorschlag für ein neues Modell der Studierendenauswahl in der Medizin

 

 

 

Mein Studienort

Medizinstudenten berichten aus ihren Unistädten

Werde Lokalredakteur Die Unistädte auf Google Maps
Medizin im Ausland

Erfahrungsberichte und Tipps aus über 100 Ländern

Erfahrungsbericht schreiben Auslands-Infopakete