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  • 08.01.2008

Funktionen der Proteine im Körper

Proteine kommen im Körper an vielen Stellen mit den vielfältigsten Aufgaben vor. Hier nur ein kurzer Überblick über die wichtigsten Aufgaben:

  • Biokatalyse: Fast alle Enzyme sind Proteine, die als Biokatalysatoren die Reaktionen des Stoffwechsels ermöglichen. Kommunikation. Viele Signalstoffe, die der Kommunikation im Körper dienen, sind Peptide, darunter so prominente Vertreter wie Insulin, das Wachstumshormon Somatotropin und das Rote-Blutkörperchen-Bildungshormon Erythropoetin.

 

  • Transport: Da sich gelöste Proteine häufig kugelförmig (globulär) falten, so dass die lipophilen Seitenketten innen und die hydrophilen außen zu liegen kommen, sind sie meist in Wasser und damit auch im Blut löslich. Binden solche Proteine nun Stoffe, die nicht wasserlöslich sind (z. B. Steroide wie Cortisol), können diese so durchs Blut transportiert werden (praktisch in der „Kugel“ verpackt). Ein klassisches Beispiel ist auch Hämoglobin. Es kann Sauerstoff binden und im Blut transportieren und zwar in einer viel größeren Menge, als physikalisch dort löslich wäre.

 

  • Stützfunktion: Fibrilläre, also fadenförmige, längliche Proteine spielen beispielsweise eine Rolle beim Aufbau von Haut (Kollagen) und Haar (Keratin).

 

  • Aktive Bewegung: Eine quantitativ große Rolle spielen Muskelproteine wie Aktin und Myosin, ohne die unsere Muskulatur funktionslos wäre.

 

  • Das Immunsystem produziert bei einer Stimulierung durch einen Eindringling große Mengen an Proteinen, die Antikörper.

 

  • Blutgerinnung: Zu guter Letzt sind fast alle Faktoren, die zur Blutgerinnung beitragen, Proteine.

aus: Horn et al. "Biochemie des Menschen"

 

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