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  • Annika Simon
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  • 01.03.2017

Keine Angst vor der Prüfung: In 5 Schritten zum Lernerfolg

Die Vorlesungszeit nähert sich dem Ende, der kleine Urlaub liegt in greifbarer Nähe. Doch bevor es vielleicht zur Familie in die Heimat geht, müssen Studierende nach jedem Semester noch eine Hürde nehmen: die Prüfungen! Aber keine Panik, denn schon 5 kleine Schritte führen zum Lernerfolg.

 

Schritt 1: Planung ist das halbe Leben!

Auch wenn die Prüfungsphase immer sehr plötzlich und unerwartet ins Haus schneit: Planung ist das halbe Leben. Schau dir rechtszeitig an, wann du welche Klausuren schreibst und mache dir einen kleinen Lernplan mit einer sinnvollen Reihenfolge der relevanten Fächer. Berücksichtige dabei auch deine Stärken und Schwächen aus vergangenen Prüfungen und Semestern. Du bist eigentlich eine echte Niete in Physik? Dann schreibst du dieses Fach ganz oben auf die Liste und machst zum Beispiel jeden Lerntag mindestens eine halbe Stunde dieses „Lieblingsfaches“. Dann wirst du schnell sehen: In kleinen Portionen verliert auch Physik seinen Schrecken!

 

Schritt 2: Gemeinsam sind wir stark

Zwar gibt es unter Studierenden auch immer Einzelkämpfer, dennoch lohnt sich gerade vor mündlichen Testaten die Gründung einer Prüfungsgruppe. Dabei sollte es klare Absprachen und feste Termine geben. Steht zum Beispiel eine mündliche Prüfung im Fach Urologie auf dem Programm, lernen die Gruppenmitglieder Montag bis Mittwoch jeweils solo die wichtigsten Themen und fragen sich dann am Donnerstag bei Kaffee und Nervennahrung gegenseitig ab. So bekommen alle eine gewisse Routine im Erklären und können zudem bei Unklarheiten noch Fragen in die Runde geben. Schöner Nebeneffekt der Lerngruppe: Man lernt neue Leute kennen, die einen vielleicht durch das ganze Studium und das spätere Berufsleben noch begleiten.

 

Schritt 3: Qualität statt Quantität

Der Markt an Literatur und Lernhilfen ist besonders in Zeiten des World Wide Web geradezu unüberschaubar geworden. Ständig gibt es neue Tipps und Tools oder Websides. Bei dieser Fülle weiß der motivierte Student erstmal gar nicht, wo er eigentlich anfangen soll. Daher sollte die Qualität der Lernmaterialien immer im Vordergrund der Auswahl stehen. Was empfiehlt der Dozent? Mit welchen Büchern haben Studierende höherer Semester gute Erfahrungen gemacht? Welche Lernplattformen orientieren sich am Gegenstandskatalog des IMPP? Manchmal reicht neben dem Skript ein gutes Buch pro Fach. Um einmal auszuprobieren, welches Buch für den jeweiligen Lerntyp am besten geeignet ist, lohnt sich ein Besuch der Unibibliothek.

Hier geht's zur Lernplattform, die sich am Gegenstandskatalog des IMPP orientiert

Hier kannst du nach Lerntyp das richtige Buch finden

 

Schritt 4: Pause muss sein

Lernmarathon hin und her. Pause muss sein. Darum schaffe dir kleine Erholungsinseln und einen regelmäßigen Ausgleich um deinem fleißigen Gehirn die Chance zu geben, die vielen Fakten verarbeiten und abspeichern zu können. Du liebst eine bestimmte Serie im Fernsehen? Die abendliche Joggingrunde hilft dir beim Abschalten? Erlaubt ist was gefällt!

 

Schritt 5: Probe den Ernstfall der mündlichen Prüfung

Kein gelungenes Theaterstück ohne Generalprobe. Was für Schauspieler gilt, solltest du dir auch vor einer Prüfung zu Herzen nehmen. Treffe dich mit deiner Lerngruppe und simuliere den Ernstfall. Einer spielt den Professor, die anderen spielen sich selbst. Danach dann eine kleine Feedbackrunde: Was lief gut? Bei welchen Themen stehe ich auf dem Schlauch? Auch wenn Selbstreflexion manchmal auch etwas weh tun kann, bringt sie dich garantiert weiter. Denn alle Fehler, die dir bei der Generalprobe unterlaufen, passieren dir bei der Premiere garantiert nicht wieder. Alte Theaterweisheit!

 

Tipp:

Die komplette Vorklinik kannst du mit via medici lernen

Thieme Bücher findest du im Shop

 

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